Innradweg

4 Tage Schweiz/Tirol
Vom Schweizer Ursprung ins Herz Tirols
am INN-RADWEG
28. bis 31. Juli 2020

Radetappen:

St. Moritz - Maloja 17 km 100 hm
St. Moritz - Zernez - Martina - Pfunds 96 km 730 hm
Pfunds - Landeck - Haiming/Ötztal 61 km 430 hm
Haiming/Ötztal - Zirl - Innsbruck 50 km 70 hm

Der insgesamt 517 km lange Inn entspringt nahe dem Malojapaß (1.815 m) in 2.400 m Seehöhe beim Lunghinsee. Er durchfließt den Silser-, Silvaplana-, Champferer- und St. Moritzsee und vereint sich danach mit dem größeren Flazbach. Der Inn-Radweg, in der Schweiz Graubünden-Route genannt, führt vorbei an St. Moritz und durch das schmale Ober- und Unterengadin mit malerischen Dörfern, links und rechts steigen Felswände und Berghänge hinauf und diese geben dem Tal seinen typischen Charakter. Der Inn ist hier noch ein richtiger Bergbach - jung und wild - mit seiner grünen Farbe vom Gletscherwasser. Wenn wir mit „bainvgnüts" begrüßt werden, so wissen wir, dass hier rätoromanisch gesprochen wird, die 4. Sprache der Schweiz neben Deutsch, Italienisch und Französisch.
Die zweite Etappe des Inn-Radweges begleitet den hier noch rauschenden Gebirgsfluss im Tiroler Oberinntal, nördlich der Stubaier Alpen. Unterwegs lässt sich der Kontrast zwischen alter bäuerlicher Landwirtschaft und modernen Verkehrsströmen hautnah erleben. Herausragende Stationen auf dieser Reise sind Imst, Stift Stams und das einzige Weindorf Tirols, Zirl, bevor wir die faszinierende und lebhafte Alpenstadt Innsbruck erreichen.

Unser Programm:

1. Tag - Abfahrt um 6 Uhr in Hinterstoder und Anreise in die Schweiz
Über die West- und Inntalautobahn reisen wir beim Dreiländereck nahe Nauders in die
Schweiz bis ins obere Inntal. Unterwegs legen wir eine gemütliche Mittagsrast ein.
Am frühen Nachmittag beginnen wir unsere Radtour - mit oder ohne
Bustransfer - zum Passdorf Maloja, wo der Inn als kleiner Wiesenbach seine lange Reise
antritt. Das Oberengadiner Seenplateau und das mondäne St. Moritz als Kur- und
Wintersportort, ist das touristische Zentrum der Region, wo auch wir Quartier beziehen
die erste Nacht verbringen werden. Am „Lej da San Murezzan" und am kleinen „Lej da
Staz" entlang, durch die Innschlucht „Charandüra" verläuft der Radweg von St. Moritz
nach Celerina.

2. Tag - Radtour durch das Engadin und bis Pfunds
Ab St. Moritz gehts durch kleine Ortschaften mit stilvollen Bauern- und Patrizierhäusern
inmitten einer intakten Landschaft. Bei Zernez fahren wir entlang der Talsohle nach Susch, dem einzigen Ort, wo der Inn mitten durch das Dorf fließt. Die Wandmalereien der Kirche St. Güerg (entstanden um 1500) in Lavin zählen zu den wertvollsten Kunstdenkmälern Graubündens. In Richtung Guarda liegen die Ruinen des Weilers „Gonda", dessen Abgang bis heute rätselhaft bleibt. Scoul liegt eingebettet zwischen den markanten Silvretta-Gipfeln und den Engadiner Dolomiten. Das 1040 erbaute Schloss Tarasp bei Vulpera auf der gegenüberliegenden Talseite ist schon von weitem sichtbar und das Wahrzeichen des Unterengadins. Ramosch mit seiner Burgruine Tschanüff liegt noch am Weg zum Grenzübergang nach Österreich. Der nun folgende, 9 km lange Abschnitt bis zur Kajetansbrücke kann nur auf einer stark befahrenen Straße zurückgelegt werden, aber es kann der Bus bis Pfunds/Lafairs, wo sich unser nächstes Quartier befindet, genützt werden. Auf dieser Strecke passieren wir den Finstermünzpass und die durch sorgfältige Restaurierung gut erhaltene ehemalige Grenz- und Zollstation Altfinstermünz als schmuckes Denkmal vergangener Zeiten.
In Pfunds steht ein Jagdschloss Kaiser Maximilians und der „Turm" an der
Innbrücke.

3. Tag - Radtour im Tiroler Oberinntal bis Haiming-Ötztal
Flott weiter geht es nach dem Frühstück über Tösens, Prutz und Fließ hinunter nach Landeck, das mit dem Schloss, der Gerberbrücke, der „Burschlkirche" (ehemalige Pestkirche) und Ruine Schrofenstein neben einer rührigen Altstadt viel Sehenswertes bietet. Zams, Schönwies und Mils liegen auf unserer Route. Der Abstecher nach Imst, das wegen des milden Kleinklimas auch „Meran Nordtirols" bezeichnet wird, zu sehen auch die Rosengartenschlucht bei der Johanneskirche, lohnt sich allemal. Links und rechts des Weges säumen hochaufragende Felsmassive wie der Tschirgant bei Roppen, die Lechtaler Alpen und die Mieminger Kette unsere Radfahrt. Wieder zurück im Inntal fahren wir weiter ostwärts nach Karres, Schlierenzau und Haiming am Eingang zum Ötztal zur letzten Übernachtung dieser Reise.
Da viele dieses Gebiet ja von der Inntal-Autobahn aus kennen, wird es spannend werden, die Landschaft aus einem anderen Blickwinkel und mit unterschiedlichen Wahrnehmungen vom Rad aus zu erleben.
4. Tag - Radtour bis Innsbruck und Heimreise
Stift Stams zählt neben Göttweig und Melk zu den berühmtesten Klosteranlagen Österreichs und ist einer der Wallfahrtsorte im Oberinntal. Das Zisterzienserstift ist die Begräbnisstätte der Tiroler Landesfürsten und geht auf eine Stiftung von 1273 zurück. Das Tal wird weiter, der Fluss mächtiger, die Ortschaften größer je mehr wir uns der Landeshauptstadt Tirols, Innsbruck nähern. Der alte Stadtkern besticht durch seine mit schmucken Bürgerhäusern dicht bebauten, engen Gassen mit Laubengängen und Fassadenmalerei, sowie mit dem Prunkkerker des „Goldenen Dachls". Die einmalige Bergkulisse bilden das Hafelekar und die Nordkette. Nach ausgiebiger Rast und Aufenthalt mit Besichtigungen je nach Lust und Laune begeben wir uns um
15 Uhr wieder zum Bus zur Heimreise und werden um
20 Uhr Ankunft in der Region Pyhrn-Priel ankommen.

Termine

28. - 31. Juli 2020

Unterkunft

Hotel lt.Katalog
im Doppelzimmer
€ 399.00
im Einzelzimmer
€ 459.00